TuS Querenburg III

Foto einer Nippesfigur, die Jesus mit Kindern fußballspielend zeigt.

Klasse gespielt, Klasse gehalten

14.05.2006 – [Aufstellung][Spieltag]

Bei SV Steinkuhl verlor der Tusdrei mit 1:3. Hätten die anderen Teilnehmer des Abstiegskampfs an diesem Sonntag nicht allesamt verloren, müßte man das Ergebnis wohl tragisch nennen. Dabei schossen sich die Tussis mit traumwandlerischer Sicherheit selbst in den Fuß.

Zunächst war es erneut Stühler gewesen, der, schön bedient von Stegbauer, die Gäste aus Querenburg in Führung gebracht hatte (17.). In der temporeichen, gutklassigen Partie brauchte Steinkuhl aber zwei Standards und dazu die freundliche Passivität der Tussis, um das Spiel zu drehen (30., 65.). Gleichzeitig hatten die Querenburger wohl ein Dutzend guter und sehr guter Chancen, Tore zu schießen. Zweimal trafen sie dabei die Latte: Stühler aus nächster Nähe und Mittelhockamp bei einem Strafstoß (Foul an M. Schulz). Beinah im Gegenzug erzielte Steinkuhl bei einem Konter den Endstand (80.).

„Wieviele Tore machen…“ usf.

09.05.2006 – [Aufstellung][Spieltag]

Mit einer hervorragenden Leistung besiegte der Tusdrei Schwarz-Weiß Eppendorf II verdient mit 3:0. Individuell wie mannschaftlich nahezu fehlerfrei, zeigten die Tussis Leidenschaft und Konzentration. Stegbauer (2) und M. Schulz erzielten die Tore, die hochkonzentrierte Abwehr um Ziegler ließ keine Gegentreffer zu, das bienenfleißige Mittelfeld um Reichling, Stegbauer und Mittelhockamp trug die Bälle en gros in die gegnerische Hälfte. Eppendorf war mit drei Gegentoren noch gut bedient, doch dem glänzend aufgelegten M. Schulz beliebte es, den Sack erst im vierten Anlauf zuzumachen.

Mit dem Sieg hat sich der Tusdrei höchstwahrscheinlich der Abstiegsgefahr entledigt.

Erdrotation ist Ay Yildiz' zwölfter Mann

07.05.2006 – [Aufstellung][Spieltag]

Die kuriose Folge der Punktverluste des Tusdrei setzte sich auch gegen SV Ay Yildiz Bochum fort. Die Querenburger ließen so gut wie keine Großchance der Gäste zu, kassierten dennoch zwei Gegentore und spielten folgerichtig nur 2:2. Dabei kamen sie immerhin zweimal nach Rückständen zurück. In der ersten Spielhälfte hatte Zieglers Fehlpaß einen Konter Ay Yildiz' eingeleitet, die quirlige Zehn war nicht aufzuhalten und stürzte im Fünfmeterraum nach einer Grätsche Michels'. Folgerichtig der Elfmeter (0:1, 20.) Michels wiederum war es, der einen abgewehrten Eckball mit schöner Direktabnahme aus sechzehn Metern ins Tor schoß. Kurz nach der Halbzeitpause hatte ein Spieler der Gäste gerade die Mittellinie überschritten, wußte nicht, was er allein mit dem Ball anfangen sollte und schoß ihn folglich hoch in die Luft — so hoch, daß sich die Erde ein Stück unter diesem wegdrehte und er beinah senkrecht unter die Torlatte Querenburgs fiel (50.), vermutlich weitgehend unhaltbar für Goalie Grobe. M. Schulz war es, der wenig später eine Flanke versenkte und die Tussis wieder ins Spiel zurückbrachte (70.). Doch alles Rackern und Ackern brachte diesen bloß das eine Pünktchen.

Endlich wieder ein Dreier

30.04.2006 – [Aufstellung][Spieltag]

„Auf die Pommes Ketchup oder Mayo?“ Dieser an sich nicht ungewöhnlichen Frage der Würstchenbudenverkäuferin in Leithe dürfte manch eine Tussi nach dem Abpfiff innerlich mit den Worten, „Nein danke, wir hatten Rot-Weiß bereits zum Frühstück“ geantwortet haben. Im Sechs-Punkte Spiel gegen die Altherrentruppe aus Leithe zeigte „Querenburgs Reserve-Reserve“ gleich zu Beginn den entscheidenden Siegeswillen: Stühlers Tore zum frühen 1:0 und später zum 3:0 gaben den Kartoffelstengeln die Würze, des stets emsigen und nachher ausgepowerten Stegbauers Treffer zum 2:0 und 4:0 waren das Salz und Dehmels 5:0 nach dem Wechsel das an den obligatorischen Mayo-Klecks erinnernde Sahnehäubchen. Dank der überragenden Mechmann und Lück in der Defensive war den Gästen zu jedem Zeitpunkt klar, diese Mahlzeit zum Frühstück würde endlich mal wieder so richtig satt machen. Einzig Zieglers mißglücktes Dribbling im Strafraum (1:5) und Grobes Aussetzer zum 2:5-Endstand (der noch einen Kasten nach sich ziehen dürfte), blieben als zwei verkohlte Pommes im Ofen zurück. Aber bei selbstgemachten passiert das schon mal und letztlich schmecken diese eh' immer noch am besten... [knuffi]

Neues Traumpaar: Mittelhockamp und Stegbauer

27.04.2006 – [Aufstellung][Spieltag]

Engagiert trat der Tusdrei beim Tabellendritten Teutonia Ehrenfeld an, verlor aber unglücklich mit 1:3. Bedient von Stegbauer, hatte M. Schulz die Querenburger mit einem Alleingang in Führung gebracht (0:1, 25.). Kurz nach dem Wechsel brachte sich die Abwehr der Gäste mit einer Kerze selbst in Bedrängnis, Lück konnte noch auf der Linie retten, doch im Nachschuß glich Teutonias Angreifer aus (1:1, 48.). Der Favorit aus Ehrenfeld wurde in seiner Drangphase von unerzwungenen Fehlern der Tussis begünstigt: Mechmann stolperte im Strafraum und fiel dem enteilten Teutonen von hinten in die Beine. Folgerichtig verhängte der ausgezeichnete Schiedsrichter Strafstoß, den Grobe beinah pariert hätte (2:1, 60.). Der Tusdrei kam noch mal auf, die starken Stegbauer und Mittelhockamp kombinierten ansehnlich, doch war es Ehrenfeld, das das entscheidende Tor schießen konnte (3:1, 80.). Stegbauer hatte anschließend noch die beste Chance, setzte aber Mittelhockamps präzise Flanke knapp über die Latte. Grobe konnte sich noch einmal auszeichnen, als er einen weiteren Foulelfmeter souverän abwehrte (88.)

Ein Fehler, zwei Punkte weniger

24.04.2006 – [Aufstellung][Spieltag]

Trotz eines recht ansehnlichen Spiels mußte der Tusdrei beim 1:1 gegen FC Wattenscheid-Ost II zwei Punkte abgeben. Stegbauer brachte die Tussis in Führung (1:1, 30.), Stühler hatte zwei gute Möglichkeiten, verfehlte einmal nur knapp, traf dann noch einmal den Pfosten. Die Gäste aus Wattenscheid nutzten ihre einzige Möglichkeit und glichen nach einem der wenigen Abwehrfehler per Kopf aus.

Stühler knipst

17.04.2006 – [Aufstellung][Spieltag]

Im Abstiegsduell bei Adler Dahlhausen II trennten sich die Kontrahenten mit einem 1:1-Unentschieden. Auf der einzigartigen Anlage Dahlhausens spielten die Tussis von Beginn an engagiert und konzentriert. Stühler erzielte die Führung mit einem Schuß ins lange Eck (1:0, 30.). Nach dem Wechsel kamen die Tussis unter Druck und mußten nach einer Ecke den Ausgleich hinnehmen (1:1, 65.). Dem guten Torwächter Grobe war es zu danken, daß sie nicht in Rückstand gerieten; Stühler und Dehmel hatten allerdings noch den Siegtreffer auf dem Fuß.

Raspo auf Asche, Tussis ohne Fortüne

02.04.2006 – [Aufstellung][Spieltag]

Scheinbar entschied der Schiedsrichter die Partie des Tusdrei bei Rasensport Weitmar II (0:1) mit seiner eigenwilligen Auslegung der Handspielregel. Raspo ging mit einem unberechtigten Handelfmeter in Führung, nachdem der Ball nach einer Ecke Gülker an die Hand sprang (25.). Wenig später ging Ehmann alleine auf Raspos Tor, wurde aber zurückgepfiffen, weil zuvor ein Weitmarer bei einem Befreiungsschlag aus nächster Ehmanns Arm angeschossen hatte. Für den Rest des Spiels schafften es die Tussis nicht, die zerfahrene und hektische Partie in den Griff zu kriegen und nennenswerte Chancen herauszuspielen.

Überharte Phönices zerstören Querenburger Spiel

28.03.2006 – [Aufstellung][Spieltag]

Gegen SV Phönix II unterlag der Tusdrei mit 0:2. Die Gäste aus dem Bochumer Norden gingen hart zur Sache und mußten schon nach 25 Minuten einen Platzverweis hinnehmen. Der Tusdrei spielte engagiert, doch nervös und ging ohne Torerfolg in die Pause. Nach der Halbzeitpause konnte Phönix nach einem Freistoß in Führung gehen (0:1, 55.). Die nickeligen Phönices nahmen mit zwei harten Fouls Röchter und Lück aus dem Spiel, der Tusdrei fand zu keiner Zeit seinen Spielfluß und Rhythmus, lief dem Rückstand erfolglos hinterher. Mit dem Abpfiff erzielte Phönix ein Kontertor zum Endstand.

Später Lohn für gutes Spiel

26.03.2006 – [Aufstellung][Spieltag]

In einer sehr einseitigen Partie bezwang der Tusdrei die Kellerkinder aus Hordel mit einem verdienten 1:0-Heimsieg. Wie eine Woche zuvor war es Dehmel, der mit seinem Treffer kurz vor Schluß die Partie entschied (1:0, 88.). Wäre es nach den herausgespielten Chancen gegangen, hätte der drückend überlegene Tusdrei bereits zur Halbzeit mit zwei oder drei Toren führen müssen.

Trotz der Torgelegenheiten, die Dehmel und auch Mittelhockamp vergaben, ließ der Tusdrei nicht nach, an seine Siegchance zu glauben und erkämpfte und erspielte sich weitere Gelegenheiten. Angetrieben wurde er dabei vom überragenden Reichling und dem gleichfalls guten Röchter. Die Gäste aus Hordel kämpften aufopferungsvoll, konnten aber nur bei wenigen Standards Gefahr verbreiteten.

War das Querenburger Offensivspiel vor der Pause noch zu statisch gewesen, so erhielt es mit der Einwechslung der quirligen Stühler und Homberger neuen Elan. Homberger war es schließlich auch, der die Vorlage zum entscheidenden Tor gab.

Dehmel gleicht in der Nachspielzeit aus

19.03.2006 – [Aufstellung][Spieltag]

In einer leidenschaftlich geführten Partie gegen Post Altenbochum II erzwang der Tusdrei ein 2:2-Unentschieden. Das spielstarke Post zwang den Tusdrei über lange Zeit in die Defensive, obwohl es sich zum Teil durch Disziplinlosigkeit selbst schwächte. Dennoch verbreitete es zunächst vor allem durch Standards Gefahr und ging auch folgerichtig nach einer Ecke in Führung, begünstigt durch einen Fehler von Torwächter Grobe (1:0, 30.). Das kämpferisch starke Querenburg steckte nicht auf, Ehmann flankte schön auf Mittelhockamp, der mit einem verdeckten Drehschuß Posts Keeper keine Chance ließ (1:1, 40.).

Ähnlich setzte sich die zweite Halbzeit fort: Post machte das Spiel, der Tusdrei konterte. Altenbochum kam dabei zu einer Reihe Torgelegenheiten, die es aber nicht zwingend nutzte oder Querenburgs Grobe mit wenig Mühe vereitelte. Lediglich einmal wurde er ernsthaft geprüft, als er an den Pfosten abtauchen mußte. Der Tusdrei war es dann selbst, der Post sein nächstes Tor auflegte, als der sonst tadellose Michels nicht geistesgegenwärtig genug war, die schnelle Ausführung eines Freistoßes zu unterbinden. Der dann freie Postler brachte Altenbochum wieder in Führung (2:1, 65.). Dann schwächten sich die Gastgeber in ihrer beinah schon klassischen Manier, als ihr Kapitän wecken Meckerns Gelb-Rot sah. Folgend war der Tusdrei am Drücker, nicht zuletzt sorgte der eingewechselte Stühler für Belebung im Sturm. Er war es, der mit einer Serie von Flanken den Ausgleich vorbereitete, den beinah mit dem Schlußpfiff Dehmel mit dem Kopf erzielte (2:2, 92.).

Wie Phönix etc. pp

26.02.2006 – [Aufstellung][Spieltag]

Im wichtigen Auswärtsspiel gegen den Tabellenvierten SV Phönix gelang dem Tusdrei verdientermaßen die erste Punkteteilung der Saison. Direkt nach Anpfiff zeigte Phönix, warum sie im oberen Tabellendrittel stehen: lauffreudig, ballsicher und kombinationsstark kamen sie in der Anfangsphase mit dem rutschigen Platz besser zurecht als die Querenburger. Die erste gute Chance allerdings hatte der Tusdrei, als Schulz von Dehmel schön im gegnerischen Sechzehner freigespielt wurde, Ehmann die folgende Hereingabe aber nicht richtig verwerten konnte.

Die Phönixe wurden mit zunehmender Dauer stärker, spielten gut bis zum Strafraum, um dort aber immer wieder einen Haken zu viel zu schlagen. Das Führungstor fiel folgerichtig durch den ersten richtig gefährlichen Distanzschuß: Goalie Grobe hatte keine Chance gegen den abgefälschten Ball von der Strafraumgrenze (35.). Danach herrschte Konfusion in der Querenburger Hintermannschaft — nur die Latte verhinderte einen höheren Rückstand (40.). Stegbauer verließ verletzt das Feld, und Heimaturlauber Schwarze gab vor der Pause sein überraschendes Debut 2006. Und was für eines: kurz nach Wiederanpfiff schoß M. Schulz erst mit rechts, dann mit links in die Freistoßmauer, um sich von Schwarze demonstrieren lassen zu müssen, was ein rechter Hammer ist (mit links, wohlgemerkt).

Phönix war nun überrascht, und es entwickelte sich ein kampfbetontes, gleichwohl faires Hauen und Stechen. 20 Minuten vor Ende der Partie schickte Homberger Schulzen auf die Reise, dessen geschlenzter Ball aber nur den langen Pfosten traf. So blieb es beim bejubelten Unentschieden, das sich der Tusdrei aufgrund der tadellosen kämpferischen Leistung der gesamten Mannschaft redlich verdient hatte. I. Homberger

Trotz Gräbels Comeback keine Punkte gegen Spitzenreiter

20.02.2006 – [Aufstellung][Spieltag]

Gegen den Tabellenführer SG Griesenbruch verlor der Tusdrei sein erstes Pflichtspiel des Jahres mit 0:4. Zunächst hatte es so ausgesehen, als könnten die tief stehenden Tussis mit ihrer Defensivtaktik den unterkühlt aufspielenden Griesenbruchern die Stirn bieten. Der Spitzenreiter konnte kein Kombinationsspiel aufziehen und wurde so zu langen Bällen gezwungen, die häufig im Nichts endeten oder von der anfänglich gut stehenden Abwehr um Libero Michels abgefangen wurden.

Wie im Hinspiel ging Griesenbruch nach einem Standard glücklich in Führung: Ein Kopfball nach einer Ecke prallte gegen Pfaffs Standbein und fiel Griesenbruchs Angreifer vor die Füße, der Zeit und Platz hatte, überlegt einzunetzen (0:1, 35.).

Direkt nach dem Wiederanpfiff starben die Hoffnungen Querenburgs, als ein Stürmer Griesenbruchs eine Flanke aus dem Halbfeld aus kurzer Distanz am langen Pfosten einköpfelte (0:2, 47.). Danach hatte der Spitzenreiter leichtes Spiel und wenig Mühe, das Spiel nach Hause zu bringen und noch auf 0:4 zu erhöhen.

Mit den Erfolgen der Konkurrenz ist für den Tusdrei der Kontakt zu den Abstiegsplätzen wiederhergestellt.

Neuer Spielplan ist da

17.02.2006 – [Spielplan]

Der Rückrundenspielplan ist online (auch als PDF).